Um das System auf den aktuellen Stand zu bringen, wird nach dem erneuten Login per Terminal ein komplettes Systemupdate durchgef√ľhrt, welches je nach Internetanbindung und zu installierender Pakete mehrere Minuten dauern kann. Anschlie√üend werden nicht ben√∂tigte Pakete entfernt und das System nochmals¬†neugestartet.

Softwarevoraussetzungen schaffen und FHEM installieren

Nach dem Reboot des RPI erstmal wieder per ssh einloggen und nachfolgende Befehle absetzen, um alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen:

Und zum Schluss dann FHEM herunterladen und installieren. Ob es bereits eine neuere¬†Version gibt, ist auf der¬†FHEM-Homepage¬†unter „Download“ einsehbar. Nachfolgend¬†wird Version 5.8 installiert, welche gerade (06.05.2017) aktuell ist:

Sobald der Code im Terminal abgesetzt wurde, sollte nach einiger Zeit der Eintrag „Starting fhem…“ erscheinen. Ab jetzt l√§uft FHEM immer sobald der RPI gestartet wird.

Das Webinterface ist ab sofort unter¬†http://192.168.3.178:8083¬†erreichbar. Hier muss nat√ľrlich jeder die eigene IP-Adresse ersetzen, der Port 8083 am Schluss bleibt unver√§ndert.

Anmerkung: Bei der obigen Installationsroutine wird FHEM manuell installiert, da die automatische Installation, welche unter¬†debian.fhem.de¬†beschrieben ist,¬†oftmals zu Problemen gef√ľhrt hat.

FHEM Webinteface Port 8083

Erste Schritte in FHEM

 

Im FHEM-Interface gelangt man √ľber den Men√ľpunkt¬†Everything¬†und¬†WEB¬†zu den Parametereinstellungen des betreffenden Zugriffselements, welches den Webservice auf Port 8083 zur Vef√ľgung stellt.

FHEM Everything

Hier wählt man das Attribut basicAuth (1) und trägt im nachfolgenden Textfeld den ermittelten base64-String ein (2).
Best√§tigt wird die Eingabe √ľber einen Druck auf den Button¬†attr¬†(3). Jetzt wird man bereits nach den gerade hinterlegten Logindaten gefragt, welche nun eingegeben werden m√ľssen.
Dauerhaft¬†gespeichert wird die Einstellung schlie√ülich √ľber einen Klick auf¬†Save config¬†(4).

FHEM WEB attr basicAuth

Diese Schritte lassen sich dann neben dem Device „WEB“ auch weiter f√ľr die Devices „Webphone“ und „WEBtablet“ mit den Port 8084 und 8085 wiederholen, welche standardm√§√üig bereits aktiviert sind. Wer neben dem unter Port 8083 zur Verf√ľgung gestellten Webservice keine weiteren ben√∂tigt, kann die √ľberfl√ľssigen Eintr√§ge auch mit dem Button „Delete this device (WEBphone)“ im jeweiligen Device l√∂schen.

FHEM delete this device

Weiterhin stellt FHEM einen Telnetport 7072 bereit, welcher standardm√§√üig aktiviert ist und ebenfalls noch per Passwort gesch√ľtzt werden sollte. Hierzu gibt man folgenden Befehl in die FHEM-Kommandozeile (die lange Textzeile oben im FHEM-Webinterface) ein:

meintechblog¬†ist in diesem Beispiel¬†das verwendete Passwort, welches jeder entsprechend anpassen und sicher gestalten¬†sollte. Hier ist¬†keine base64-Formatierung notwendig, also einfach das gew√ľnschte Passwort direkt eingeben. Jetzt sollte die Mitteilung¬†telnetPort: creating device allowed_telnetPort for attribute password¬†erscheinen.¬†Um die √Ąnderung dauerhaft zu speichern jetzt noch einmal auf¬†Save config¬†unterhalb des FHEM-Logos klicken.

Als n√§chstes wird ein Update von FHEM durchgef√ľhrt. Dies geschieht √ľber die Eingabe von¬†update¬†in die FHEM-Kommandozeile (Textschlitz oben im FHEM-Interface).

FHEM Update

Nach einer Weile ist der Vorgang mit dem Hinweis „update finished…“ abgeschlossen. Jetzt muss noch¬†shutdown restart¬†in die FHEM-Kommandozeile eingegeben werden, um das System einmal neuzustarten.

FHEM Update finished

Nach einigen Sekunden sollte das System dann bereits wieder erreichbar sein und man kann beginnen die gew√ľnschten Devices anzulernen und zu nutzen.¬†Input zum Thema FHEM¬†sollte es im Blog ja¬†mittlerweile genug geben. ūüôā

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